Hírek

 


Ákos Modolo vom PSG gewinnt beim Finale
von „Lesefüchse International“ in Budapest

Überraschend, aber keineswegs unverdient trug Ákos Modolo aus der Klasse 12 B des zweisprachiges Zweiges am Freitag, den 11. November 2011 den Sieg beim internationalen Finales des diesjährigen „Lesefuchs-Wettbewerbes“ davon. Ákos, der sich nun „Lesefuchs des Jahres“ nennen kann, konnte sich gegen eine starke Konkurrenz aus Georgien, der Slowakei und Nordungarn durchsetzen.

Zum „Lesefuchs“ wird gekürt, wer dem Publikum das ihm durch Los zugefallene Buch am besten vorstellen und sich in der Diskussion mit den anderen Teilnehmern durch gute Wortbeiträge profilieren kann.

Der internationale Wettbewerb findet alljährlich in drei Stufen statt. Im Schulentscheid werden die besten Lesefüchse der Schule ausgewählt. Bei der Veranstaltung am Sándor-Petőfi-Gymnasium im Oktober des Jahres wurden dabei Bernadett Szöke-Kis und Ákos Modolo ausgewählt, die unsere Schule beim Regionalwettbewerb in Südungarn vertreten sollten. (siehe auch der Artikel vom 18.10.2011 ).Die beiden Kandidaten traten dort gegen zwei Schülerinnen aus Pécs an. Akos, der das Buch „Zebraland“ von Marlene Röder vorstellte, konnte sich beim Regionalentscheid vor Bernadett auf dem ersten Platz behaupten. In seiner ruhigen überlegten Art und Sprechweise konnte er die Jury vor allem mit fundierten Wortbeiträgen in der Diskussion ganz klar überzeugen.
Trotzdem kam der Sieg in Budapest gegen die Mitkonkurrenten aus Nordungarn, Georgien und der Slowakei für Akos ganz überraschend. Durch das Losverfahren war ihm ein neues Buch zugefallen, „Gedisst“ von Daniel Höra, das ihn zwar selbst nicht so begeisterte wie „Zebraland“, das er aber trotzdem überzeugend vorstellte.

Gecoacht und vorbereitet wurde Akos dabei von seiner Deutschlehrerin Marina Flanderka, die ihn auch bei der Veranstaltung in Budapest begleitete. Der Wettbewerb, der von Dr. Jürgen Laun für die ZfA (Zentralstelle für das Auslandsschulwesen) organisiert wurde, war in ein attraktives Rahmenprogramm eingebettet, damit sich die Teilnehmer auch ein bisschen kennen lernen konnten.
Das Programm begann mit einer großen Portion Pommes Frites in der In-Kneipe „Most“ in Budapest. Hier trafen die Finalisten und begleitenden Lehrerinnen zum Beschnuppern aufeinander. Damit die Konzentration am Folgetag nicht zu sehr litt, fand dieser erste Teil aber bereits vor Mittnacht ein frühzeitiges Ende. Nach dem Frühstück im Maverick Hostel fuhren die Teilnehmer zur Deutschen Schule Budapest, wo der eigentliche Wettbewerb vor ca. 150 Zuschauern stattfand.
Dr. Jürgen Laun moderierte humorvoll und teilnehmerbezogen die Veranstaltung, deren unbestrittener Sieger dann Ákos wurde. Damit die Teilnehmer die Sieg auch gebührend feiern konnten, hatte die Deutsche Schule ihr Schullandheim in Gárdony am Velencesee zur Verfügung gestellt. Mit Sack und Pack fuhren alle per Zug am Samstagnachmittag dorthin. Da es sich um ein Selbstversorgerheim handelte, mussten dann aber zunächst bergeweise Lebensmittel eingekauft werden, um die hungrigen Teilnehmer zu sättigen. Die Hobbyköche Jürgen Laun und Marina Flanderka bereiteten aus den eingekauften Lebensmitteln schließlich eine mehr als reichhaltige Mahlzeit zu, die keinen der Lesefüchse hungrig vom Tisch aufstehen ließ. Und dann wurde richtig gefeiert, wobei sich das Durchhaltevermögen der jungen Leute stärker als das ihrer Begleiter war. Sie fanden erst am frühen Morgen in ihre Betten.

Der versäumte Schlaf wurde auf der Rückfahrt im Zug nachgeholt und die Eisenbahnstation Mezöberény beinahe verschlafen. Buchstäblich in letzter Sekunde sprangen Ákos und seine Lehrerin aus dem Zug.

Und was ist der Preis? Neben der Freude über den Triumph in Budapest, die seine Lehrerin Marina Flanderka, die Deutschfachgruppe des Sandor-Petöfi-Gymnasiums, die Klasse 12 B und schließlich die ganze Schule mit Ákos teilen, winkt als Belohnung für seine Anstrengungen ein dreiwöchiger Aufenthalt in Deutschland. Das Stipendium „Sprache und Landeskunde“, das besonders verdienten Schülern von PASCH-Schulen wie dem Petőfi-Sándor-Gymnasium vorbehalten ist, besteht aus einer Rundreise durch verschiedene deutsche Großstädte. Als letzte Schülerin des PSG kam vor zwei Jahren Éva Sódar in den Genuss dieser Reise.

Schulleiter Tibor Szilágyi zeigte sich sehr erfreut über diesen Sieg, der natürlich auch für die Qualität des Deutschunterrichts im zweisprachigen Zweig unserer Schule spricht. Wir alle gratulieren Ákos und wünschen ihm im Sommer einen auf- und anregenden Aufenthalt in Deutschland. Er hat es sich wirklich verdient!


Wolfgang Marek
Mezőberény, 27.11.2011

 

 

KOSTPROBEN DEUTSCH am PSG

Zu einem „Schnuppernachmittag Deutsch“ hatten sich am 24. Oktober 2011 etwa 60 Schüler der umliegenden Grundschulen mit ihren Deutschlehrerinnen im Petőfi-Sándor-Gymnasium eingefunden. Die Fachschaft Deutsch hatte die Grundschulen aus der Umgebung angeschrieben und zu diesem Nachmittag eingeladen. Dem Ruf gefolgt waren dann schließlich Siebt- und Achtklässler aus Mezöberény, Vésztö, Gyomaendröd und Békés.

Schulleiter Tibor Szilágyi begrüßte die Schüler und ihre Lehrer im Atrium des Internats und stellte die Schule kurz vor. Anschließend konnten die Grundschüler in vier verschiedenen Work-shops Kostproben des Deutschunterricht an unserer Schule genießen.

„Der Herbst“ war das Thema der Arbeitsgruppe, die von Marina Flanderka und Viktória Kristóf betreut wurde. Über Assoziationen zu Herbstbildern lernten die Schüler entsprechendes Vokabular, um dann gemeinsam ein Herbstlied einzuüben.

Mária Székely nutzte die neuen Schülercomputer, um mit ihrer Gruppe für den Deutschunterricht geeignete Internetseiten zu besuchen. Hier konnten die Grundschüler mit Spaß und der neusten Technik ihre Sprachkenntnisse erweitern. Die Gruppe von Judit Pocsai hatte die Gelegenheit, mit Schülern aus Spaichingen kleine Interviews durchzuführen.

„Deutsches Essen“ stand beim Work-shop von Wolfgang Marek im Vordergrund. Mithilfe der Versprachlichung von großen Puzzles zu deutschen Mahlzeiten sammelten die Schüler Wörter, die sie dann in Form von konkreter Poesie gestalten sollten.

Unterstützt wurden die Grundschüler bei ihrer Arbeit von den Austauschschülern aus Spaichingen. Gabriella Süle, die den Austausch betreut, hatten allen Gruppen mehrere Schüler zugeordnet, die bei Schwierigkeiten helfend einsprangen. Bei sprachlichen Problemen waren auch die Schüler der Klasse 10b sehr hilfreich. Deren Klassenlehrerin, Bernadett Kocsorné Kovács, hatte auch den ganzen Nachmittag organisiert.

Nach einer Stunde intensiver Arbeit, bei der aber auch viel gelacht wurde, konnten sich die Grundschüler schließlich noch am Buffet erfrischen, das Anett Lévainé mithilfe einiger Schüler aufgebaut hatte. Da waren die Schaumküsse und Plätzchen ganz schnell vergriffen, bevor sich die Grundschüler wieder auf den Heimweg machten. Insgesamt hatten die Lehrer, die diesen Nachmittag gestaltet hatten, den Eindruck, dass die Grundschüler viel Spaß gehabt hatten. Sicherlich haben sie auch das eine oder andere dazugelernt und wir hoffen natürlich alle, dass dieser Nachmittag ihr Interesse für Deutsch und das Petöfi-Sándor-Gymnasium verstärkt hat.

Wolfgang Marek
Mezőberény, 9. November 2011

 

 

 

„Leonce & Lena“ sowie ihr Diener Valerio zu Gast am PSG

Keine leichte Kost schien die Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen des zweisprachigen Zweiges des Petőfi-Sándor-Gymnasiums an diesem Mittwoch, den 9. November 2011, zu erwarten. „Leonce & Lena“, eine 1836 verfasste Komödie des 1813 geborenen Autors Georg Büchner, war von der Deutschen Bühne Ungarn aus Szekszárd angekündigt. Langweilig schien es auch noch zu sein, dieses Wort hatten die Schauspieler vorsichtshalber schon mal an das White-Board geschrieben. Und in der Tat: zu dem Song „No Fun“, vorgetragen in einer akustischen Version des schwedischen Duos Hederos & Hellberg, langweilten sich die drei Schauspieler demonstrativ vor den über 70 Schülern und Lehrern. Als der Song endlich zu Ende war und alle auf ein bisschen Action hofften, drückte der gelangweilte Prinz Leonce vom Königreich Popo, dargestellt von Dániel Solymár, auf die Repeat-Taste und es ging wieder von vorne los. Schon dachten alle, dass das einstündige Stück wohl im Wesentlichen mit unterkühlter Musik und Gähnen bestritten werden sollte, als zum Glück der Diener Valerio, der von Matthias Patzelt gespielt wurde, endlich die Initiative ergriff und die Stopp-Taste drückte. Und dann ging es richtig los.

In dem Bemühen, ihre Langeweile zu überwinden, schossen die beiden Schauspieler ein irrwitziges Feuerwerk abstruser Ideen und Dialoge ab, unterstützt von expressiver Mimik und Gestik. Falls die Zuschauer aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse die eine oder andere Replik vielleicht auch nicht verstanden haben, so war die Gesamtwirkung jedoch überwältigend und die Lacherfolge sicher. Der eine oder die andere verblüffte Zuschauer/in fand sich auch zum Vergnügen der übrigen plötzlich in das Stück einbezogen, ehe er oder sie so richtig wusste, wie ihm oder ihr geschah.

Der Inhalt des Stücks, der durchaus politische Anspielungen auf Absolutismus und deutsche Kleinstaaterei enthält, war dabei für die Zuschauer sicher weniger wichtig als die rasanten Dialoge und Aktionen. Gekürzt und angemessen modernisiert war die Komödie so in keinster Weise schwer verdaulich oder langweilig. Leonce, der seinen verfressenen Diener Valerio mit dem Versprechen auf Pizza nach Italien lockt um seiner Verheiratung mit der ihm unbekannten Prinzessin Lena vom Königreich Pipi zu entgehen, trifft genau dort auf die leicht verwirrte Lena, gespielt von Alica Weirauch. Natürlich verliebt er sich in die Unbekannte und in einer parodistischen Heiratszeremonie werden die beiden von dem auch des Lateinischen mächtigen Diener getraut. Dabei hatten die Zuschauer wieder eine tragende Rolle, indem sie am Ende der Zeremonie in zwei Gruppen jeweils „Vi-„ und „-vat“ rufen durften. Das hatten sie schließlich vorher mithilfe Valerios mühsam eingeübt.

Das Stück geht gut aus, wie es sich für eine Komödie gehört. Prinz Leonce übernimmt zusammen mit Lena das Mini-Königreich seines Vaters, der sich in Zukunft angeblich nur noch dem Denken widmen will. In einem kleinen Monolog kündigt Leonce schnell noch ein paar Veränderungen an, es geht um das Lächerlichmachen von Macht, Etiketten und Militär.

Inwieweit die Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen diese Botschaft mitbekommen haben, lässt sich schwer beurteilen. Dass sie Spaß und keine Langeweile gehabt haben, ging aber aus den Reaktionen während der Aufführung und dem Schlussapplaus hervor. Den hatten sich die drei Schauspieler durch ihre mitreißende Darstellung wohl verdient. Nur schade, dass nicht mehr Schüler unserer Schule in den Genuss dieser wirklich gelungenen Aufführung der Deutschen Bühne Ungarn kommen konnten. Aber vielleicht gibt es ja eine Wiederholung?

Wolfgang Marek, Mezőberény
November 2011

 

 

 

Südungarns LESEFUCHS heißt Ákos Modolo

Am 13.Oktober 2011 war es so weit: die vier besten „Lesefüchse“ traten zum Regionalfinale Ungarn-Süd am Apáczai Gymnasium in Pécs gegeneinander an. Dabei waren Ákos Modolo und Bernadett Szőke Kis aus Mezöberény, die dann schließlich die beiden ersten Plätze belegten, Ákos ganz knapp vor Bernadett.

Aber um was ging es dabei überhaupt?

Die „Lesefüchse“ ist ein internationaler Wettbewerb, der von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) für PASCH-Schulen ins Leben gerufen wurde. Nachdem dieser Wettbewerb vor allem in Russland ein großer Erfolg war, wurde der Teilnehmerkreis in diesem Jahr ausgeweitet und auch Ungarn konnte sich beteiligen. Angesprochen waren Schüler der sogenannten PASCH-Schulen, zu denen auch das Sandor-Petőfi-Gymnasium gehört. Diese besonders ausgewählten Schulen gehören einem internationalen Netz von Schulen an, an denen das Deutsch-Lernen durch verschiedene Aktivitäten besonders gefördert wird.

Der Lesefüchse-Wettbewerb soll dabei vor allem den kritischen Umgang mit literarischen Texten im Unterricht fördern. Diese Arbeit findet in zwei Phasen statt: zunächst werden die vorgeschlagenen Jugendbücher gelesen, dann soll darüber diskutiert werden.

Das Sándor-Petőfi-Gymnasium nahm mit drei Gruppen an diesem Wettbewerb teil. Von der ZfA wurden Bücherpakete mit fünf verschiedenen Jugendbüchern zur Verfügung gestellt, die die teilnehmenden Gruppen im Deutschunterricht lesen und dann darüber sprechen sollten. Unter Anleitung ihrer drei Deutschlehrerinnen Marina Flanderka, Timea Kiss und Judit Pocsai bereiteten die Schüler der Klassen 12b1, 12c2 und 13b2 den Schulwettbewerb vor.

Am 27. September konnten dann die jeweils zwei besten Lesefüchse aus den drei Gruppen ihr Wissen und Können vor einem Publikum aus Schülern und Lehrern unter Beweis stellen. Sie mussten ihr Buch vorstellen, indem sie kurz über den Inhalt und die Gestaltung berichteten und schließlich ihre persönliche Meinung und eine Empfehlung zu diesem Buch abgaben. Anschließend sollten die sechs Kandidaten über die Bücher diskutieren.

Unter der Moderation von Wolfgang Marek sprachen und diskutierten Gréta Dani, Márta Hippia Debreczeni, Ákos Modolo, Edina Puskás, Éva Sódar und Bernadett Szőke Kis über ihre jeweiligen Bücher. Die anwesenden Schüler und Lehrer wählten daraufhin das Buch aus, das ihnen aufgrund der Vorstellung am besten gefallen hatte. Die Entscheidung fiel eindeutig für den Jugendroman „Blitzlichtgewitter“ von Christian Linker aus. In diesem Buch geht es um die Problematik von sozialen Netzwerken wie Facebook und der Lawine, die dort eingestellte Fotos auslösen können.

Die Jury, die aus Gábor Darvas, Viktória Kristóf und Wolfgang Marek bestand, bestimmte inzwischen aufgrund der vier Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft die beiden Gewinner des Schulwettbewerbs. Diese sollten das Sándor-Petőfi-Gymnasium beim Regionalfinale Ungarn-Süd in Pécs vertreten. Siegerin wurde Bernadett Szőke Kis vor Ákos Modolo. Wolfgang Marek beglückwünschte die beiden Sieger und überreichte allen sechs Teilnehmern einen Büchergutschein, der vom Sándor-Petőfi-Gymnasium gestiftet wurde.
Die beiden Gewinner hatten jetzt zwei Wochen Zeit, sich auf das Regionalfinale vorzubereiten. Die dort vorzustellenden Bücher wurden ihnen per Los zugeteilt.
 

In Pécs traten sie dann schließlich gegen die Gewinner vom Koch-Valeria-Gymnasium sowie vom Apáczai-Gymnasium an. Lesefuchs-Organisator Jürgen Laun war extra aus Budapest angereist, um die Veranstaltung zu moderieren. In feierlichem Rahmen vor großem Publikum stellten die vier Teilnehmer dort wieder ein Buch vor und diskutierten schließlich mit den Mitbewerbern darüber. Sowohl Bernadett als auch Ákos konnten dabei die Jury durch ihre große Sachkenntnis und die hervorragenden Diskussionsbeiträge überzeugen. Ganz knapp vor Bernadett wurde von der Jury schließlich Ákos Modolo der verdiente Gewinn zuerkannt.
Da am Abend desselben Tages für beide noch die Generalprobe der Knopfweihe auf dem Programm stand, konnte der Sieg zunächst einmal nicht wirklich gefeiert werden. Vielmehr mussten die beiden Gewinner von ihren Eltern so schnell wie möglich nach Mezöberény zurück transportiert werden.


Und wie geht es weiter?


Am 11. November 2011 findet das Internationale Finale der Lesefüchse in Budapest statt. Dort wird Ákos mit einem neuen Buch gegen die Gewinner aus Nordungarn, Georgien und der Slowakei antreten. Als Gewinn winkt ein Aufenthalt in Deutschland. In Budapest gibt es aber auch ein Programm für die teilnehmenden Schüler und die begleitenden Lehrer, wo sich die Teilnehmer bei gemeinsamen Unternehmungen kennen lernen sollen. Ákos wird dabei voraussichtlich von Frau Flanderka begleitet, die ihn bei der Vorbereitung des Wettbewerbs betreut.

Uns allen bleibt nur, Ákos Modolo als Vertreter unserer Schule und Südungarns viel Glück und Erfolg beim Internationalen Finale in Budapest zu wünschen. Am Freitag, den 11.11.11 (in Deutschland beginnt zu diesem Zeitpunkt der Karneval!!) um 12.30 Uhr sollten wir alle ihm die Daumen drücken! Vielleicht hilft es, gute Chancen, diese Wettbewerb zu gewinnen, hat Ákos ganz sicher!

Wolfgang Marek

Mezőberény, 18.10.2011
 

(a magyar fordítás készül)

GÓLYATÁBOR 2011.
(elsőévesek véleményei)

„Nekem nagyon tetszett a gólyatábor, különösen a programok és az osztállyal való megismerkedés miatt.
Regisztráció után megismerhettük nagyjából az osztályfőnököt és az osztályt is egy óra alatt. Aztán a b1 csoportnak önismereti órája volt. Nekem ez különösen tetszett, mivel megtudhattuk, hogy ki mit csinál szabadidejében, meg az osztálytársak tulajdonságait is. Azután egy óra városnézésre mentünk, ahol akik távolabbról jöttek megismerhették a város történelmét, és a fontosabb helyeket is. A következő program egy vetélkedő volt, ahol 6 csoport vetélkedett meg egymással. Aztán kimentünk a kollégium udvarára, ahol az igazgató úr egy beszéddel köszöntött minket. Aztán jött a vacsora és a karaoke. A második nap egy sportnapon vettünk részt, ahol én nagyon elfáradtam, de tetszett is ez a program.”

 

„Szerintem a gólyatábor nagyon szórakoztató volt. Jó volt, hogy megismerhettük osztálytársainkat még az első iskolanap előtt.
Ötletes volt a velkedő, illetve a spotprogram, de a karaoke és a közös vacsora is jó ötlet volt.
Nekem legjobban a vetélkedő és a sportprogram tetszett, mert érdekes és vicces volt.”

 

„A gólyatáborban nagyon jól éreztem magam és örülök, hogy jelentkeztem. Nekem az tetszett a legjobban, mikor csoportokban kellett feladatokat megoldanunk, nagyon sokat nevettünk. A jóga is nagyon megtetszett. Azért örülök, hogy jelentkeztem a gólyatáborba, mert így könnyebben meg tudtam ismerkedni az osztálytársaimmal.”

 

 

„Gólyatábor: Nagyon izgultam, hogy milyen lesz az osztálytársakkal élőben is találkozni, nem csak a facebook-ról megtudni róluk az infókat. Szerencsére pozitívan csalódtam. Nagyon jól éreztem magamat, a legjobban a karaoke tetszett, de a versenyeket is nagyon élveztem. Sok barátot szereztem, és szerintem egész jól beilleszkedtem. Nagy élmény volt számomra a gólyatábor.”

 

„Már napokkal előtte izgultam, hogy mi vár rám az új iskolában. Mikor megérkeztem, már voltak ismerős arcok és az idő jó volt. Az első programon lehetőségem volt megismerkedni mindenkivel. Utána városnézésen voltunk, ahol megmutatták nekünk a legfontosabb helyeket, ahol a szabadidőnket tölthetjük. Az akadályverseny is közelebb hozott minket egymáshoz. Az esti tábortűz és karaoke is nagyon jól sikerült. A második napon sportverseny volt. A csapatunk jógával indított. Ezután jött a többi feladat. Délután az eredményhirdetés volt. Az egészet összefoglalva nagyon jól sikerült a gólyatábor.”

 


Kutatók éjszakája (2011. szeptember 23. Debrecen)

Az iskola segítségével, busszal Debrecenbe látogatunk el. Két csoportot szervezünk:

  • az ATOMKI (az MTA atomfizikai kutatóintézete) épületében a radioaktivitásról és egyéb sugárzóan érdekes dolgokról láthattok kísérleteket, hallhattok előadásokat
  • a jogi kar épületében pedig a tisztánlátás fejlesztésére a mindennapi élet vitaformáiból kaphatok gyakorlatias ízelítőt

További információ és jelentkezés:
Bokorné Tóth Gabriella tanárnőnél
Komódi Andrea tanárnőnél


I. PSG VÍZITÁBOR – Tiszafüred, 2011. július

Elmúlt nyáron feleségemmel feltérképeztük Tiszafüredet egy esetleges kajaktábor reményében, mivel nekem van vízitúra-vezetői engedélyem, a gimnáziumnak pedig kajakjai.
A szervezésben és lebonyolításban nagy segítségemre volt Dr. Baukóné Baksai Edit AJTP-programfelelős, akivel már több sikeres sítábort levezettünk.

Július 17.-én délelőtt elindultunk egy vállalkozó szellemű csapattal Közép-Európa egyik legszebb vizes élőhelye felé. Dél körül foglaltuk el szállásunkat egy vízközeli kempingben.
A „Vízitúra-Totó” kitöltésével mindenki bizonyította, hogy elsajátította a vízijárművekre vonatkozó szabályokat, így semmi akadálya nem volt a vízre szállásnak. A sekély parton mind a kajakokkal, mind a kenukkal ki kellett próbálni a beszállást, a kanyarodást, tolatást és a kiszállást. Nagy örömöt okozott a parton lévőknek a hajósok kötelező beborulása.
A szorosan becsatolt mentőmellény természetesen állandó tartozéka volt hajósainknak.
Testnevelés ötösért a legügyesebbek a vízen másztak be ingatag kajakjaikba.

Másnap a túraútvonalak nagy ismerője, Végh József vitt el bennünket egy négyórás túrára.
A Tiszát átszelve egy zsilipkapun jutottunk be az Aponyháti - csatornába. Csodálatos dolog volt ezen a szűk, kanyargós folyosón evezni, az elején gyékényes között haladt az út, majd beért egy erdős részbe. A gyékényes részen sok vízinövény is színesítette az utat, békatutaj, rucaöröm, békabuzogány, békakorsó, tavi lórum, ebszőlőcsucsor, néhány tündérrózsa. A fák közé beérve fölénk borult az erdő és a szűk, kanyargós ösvényen haladva olyan érzésünk volt, mintha valamilyen trópusi tájon járnánk. Aki itt hibátlanul végig tudta kormányozni a hajtűkanyarokkal tűzdelt csatornát, rögtön megkaphatta volna a „vízijogsit”.
Olyan kormányosunk is volt, aki fűzfaágakkal fésültette meg legénységét. Kiérve egy nagy tóra (Szartos) belekeveredtük egy csodálatos növénytengerbe, ahol csónakok által kialakított kis ösvényen tudtunk haladni úgy, hogy két oldalt a sulyommezőt lapátoltuk. A sulyommezőt, élénksárga virágfoltok – tündérfátylak - tarkították. Közben elhaladtunk egy madártelep közelében, ahol szürke gémek, bakcsók, kiskócsagok, nemeskócsagok, küszvágó csérek, szárcsák keresték táplálékukat és a horgászok ellenségei, a nagy halrablók, a kárókatonák szárítgatták szárnyaikat.
Visszaúton a Tiszáról egy olyan csatornára fordultunk be, ahol többek csónakja is megfeneklett a finom szemcséjű homokban, itt a túravezető engedélyével hűsölhettünk a másfél méteres vízben.

Harmadik nap délelőttjén kerékpárokkal tekertünk el a Szabics - kikötőbe, ahonnan egy komphajó vitte át csoportunkat egy szigetre, ahol a Tiszavirág Ártéri Tanösvényt járhattuk be.
Egy „ízesbeszédű” helybéli ember mutatta be táblák segítségével a kérész rövid életciklusát a Tisza - tó élővilágát, a vesszőfonók, teknyővájók és halászok munkáját. A belső tó vízi töklevelessel borított vizén népszerű volt halászladikokat irányítani.
Délután megtettük a kb. 6 km hosszú „Kiskört”, amely felkészített volna a másnapi egész napos túrára.

Negyedik nap vízzáró zsákokba csomagolva cuccainkat elindultunk meghódítani a Valki- medencét Bartóki Józsi barátom segítségével. Gyanús volt, hogy egy szűk csatornába érve két horgászcsónak is állt és mindkettő adta az információt, hogy a Nagy – Morotvára még véletlenül se menjünk ki a nagy hullámzás miatt. Természetesen a helyiek tanácsát megfogadva hátraarcot végzett a flottánk a szűk csatornában.
A hullámzó Tisza keresztezte visszautunkat. Rövid kupaktanács után úgy döntöttunk, hogy nem várunk tovább, mert a viharos szál még erősödhet. Az átlós átkelés technikáját megbeszélve elindultunk. A mentőmellényes diákok nagy kalandnak élték meg a „hullámvasutat”. A nyugalmam csak akkor lett teljes, amikor elénk jöttek a kikötő motorcsónakosai. A záróhajónk idősebb legénységét segítették is némi vontatással. Persze a kempingben már az a hír járta, hogy a záróhajónk kimentett egy motorcsónakot.
A lerövidült túránkat egy termálvizes strandolással egészítettük ki. Érdekes volt látni, hogy –az egyébként sportos - diákjaink sem az élményelemeket keresték a strandon, hanem a gyógyvízben lazultak.

Amíg mi túráztunk, addig Kolozsi tanár úr annyi halat fogott, hogy vacsorára mindenkinek jutott az isteni finom sült halból.
Ötödik nap újra nagyon szeles reggelre ébredtünk, így a „Kis – Tisza túra” helyett jött a „B” terv: Strandröpi Bajnokság, amelyet Czövek János, Bubori Imre páros nyert meg.
Délután került sor a kajakversenyre, ahol a lányoknál Andor Anna lett a győztes. Őt követte Balog Kitti és Kocsik Kata. Nyílt kategóriában, pedig Túri Lajos, Duró Márk és Balog Kitti volt a befutó.

Pénteken már csak a felpakolásra maradt idő.
A táborzárást követően mindenki fogadkozott, hogy jövőre is visszatér e varázslatos helyre.
Külön köszönet az iskolavezetésnek, hogy elképzeléseinket megvalósíthattuk.

Képek az eseményről

Hidasi László
testnevelő tanár


Iskolakóstolgató a mezőberényi PSG-ben

2011. május 31-én első alkalommal rendeztük meg Iskolakóstolgató elnevezésű játékos vetélkedőnket hetedik osztályos diákok számára. Regisztrált tehetségpontként ez volt iskolánk bemutatkozó programja. Meghívásunkat 10 iskola 26 csapata fogadta el. Így vendégül láthattuk az ÁMK Ványai Általános Iskola négy csapatát, a békéscsabai 10. Számú Általános Iskola és a Jankay Tibor Két Tanítási Nyelvű Általános Iskola egy-egy csapatát, a Mezőberény-Bélmegyer kistérségi Általános Iskola kilenc csapatát, a körösladányi Tüköry Lajos Általános Iskola két csapatát, a köröstarcsai Arany Gusztáv Általános iskola három csapatát, a békéssámsoni Községi Általános Iskola és a békési Eötvös József Általános Iskola egy-egy csapatát, a gyomaendrődi Szent Gellért Katolikus Általános Iskola három csapatát. Nagy örömünkre elfogadta meghívásunkat Mezőberény vajdasági testvérvárosának iskolája, a csantavéri Hunyadi János Általános Iskola is.


Célunk az volt, hogy a megye általános iskolásai test közelből érezhessék át, hogy milyen is egy jó nevű gimnázium tanulójának lenni. A gyerekek játékos órabemutatókon vettek részt. Az idei vetélkedő kerettörténetét Harry Potter és a Roxfort adta. Kis varázslóink kipróbálhatták magukat többek között rúnaismeretből, legendás lények gondozásából, bájitaltanból, átváltozástanból, szó-mágiából. A foglalkozások után egy totót töltöttek ki a megszerzett ismeretek alapján. A legtöbb pontot elérő csapat vihette haza a PSG Vándorkupát, amit első alkalommal a dévaványai Drukkerek csapata tehetett meg.


A nagy izgalmak után következett a program pihentető része, amely során iskolánk tanárai és tanulói kilenc bográcsban főzték a paprikás krumplit vendégeink számára. A délután során gimnáziumunk tehetségei is bemutatkoztak. Latyák Brigitta néhány perces mazsorett bemutatóval szórakoztatta a közönséget. Nagy sikert aratott új zenekarunk, a Sit Down Tragedy fellépése. Kuriózumként egy rövid Zumba-órán is részt vehettek a bátrabbak Rákóczi Erika vezetésével.


A nap végén rengeteg csillogó szemű, oklevelet szorongató kisdiáktól búcsúzhattunk. Reméljük, jövőre a következő Iskolakóstolgatón újra találkozhatunk az idén részt vevő iskolák csapataival.

Kovács Hajnalka

 


 

Spaichingen 2011

Egy év szünet után iskolánk 9b és c osztályos tanulói közül 27-en utaztak május 4-én Spaichingenbe. Az útról készült beszámoló (Kovács Gerda összeállításában) itt olvasható.

 


 

„Deutscher Tag“ am Petőfi Sándor Gymnasium in Mezöberény

Einen ganz besonderen Tag konnten die Schülerinnen und Schüler des Sandor-Petőfi-Gymnasiums am letzten Tag im Mai erleben. Am „Deutschen Tag“ hatten vor allem die Schüler der Klassen 9 und 10 des zweisprachigen Zweiges Gelegenheit, sich auf ganz andere Weise mit dem Land, dessen Sprache sie erlernen, zu befassen. Etwa 125 Schüler beschäftigten sich in verschiedenen Arbeitsgruppen mit so unterschiedlichen Themen wie deutschem Essen, deutscher Musik, deutschen Gedichten, Karikaturen und acht anderen Themen.

Die Fachgruppe Deutsch des Gymnasiums hatte diesen Tag schon seit Anfang des Schuljahres geplant und langfristig vorbereitet. Die Schüler konnten sich in die verschiedenen Arbeitsgruppen einwählen und … oh Wunder, fast 80% interessierten sich für das Thema „Deutsches Essen“. Da aber nicht alle kochen konnten, wurden auch die anderen Arbeitsgruppen besetzt. So dekorierte dann eine Gruppe unter der Leitung von Kovács Anett die Aula des Internats mit deutschen Fähnchen und Plakaten, während andere Gruppen mit den neuen Schülerlaptops arbeiteten. Unter der Leitung von Kiss Timea wurde eine Power-Point-Präsentation über Mezoberény und das PSG hergestellt. Süle Gabriella erarbeitete in dieser Zeit eine Präsentation über die vier Partnerstädte des Gymnasiums. Deutsche Rezepte wurden in der Gruppe von Darvas Gabor zu einem zimmergroßen Gesellschaftsspiel umgearbeitet, während unter der Anleitung von Pocsai Judit ein Deutschlandquiz erstellt wurde. Mit einem riesigen Würfel und guten Kenntnissen über das Land konnte man dabei gewinnen.

In einem anderen Raum hörte man die Stimmen der größen Gruppe, die mit Székely Maria deutsche Lieder einübten. Zu ganz anderer Musik, nämlich einem deutschen Monsta-Rap, stellte die AG von Lévaine Anett einen rasanten Videoclip her.

Aber auch die Literatur kam nicht zu kurz. Unter der Regie von Bata Emilia wurde ein selbst verfasstes Theaterstück eingeübt. Die jungen Dichterinnen der Schule schließlich schrieben unter Anleitung von Wolfgang Marek eigene Gedichte zum Thema „Sommer“.

Am Nachmittag präsentierten dann die Schüler ihre Ergebnisse in der Aula des Internats vor Publikum. Nach einer Begrüßung durch den Direktor Szilágyi Tibor führte auf deutsch und ungarisch Szabó Ila durch das Programm, die nicht nur als Lehrerin am PSG bekannt ist, sondern auch auf größeren Festivals das Publikum begeistert. Nicht alles klappte dabei hundertprozentig, die Technik war nicht immer perfekt und mancher Schüler war vor großem Publikum doch ein bisschen nervös. Höhepunkte der Präsentation waren sicher eine zusätzliche Aufführung der Theater-AG von Marina Flanderka und die Vorführung des Videoclips, die langanhaltenden Beifall erhielten.

Nach der Präsentation hatten die Gäste Gelegenheit, sich die im Atrium ausgestellten Karikaturen anzuschauen, die die Karika-Tour Gruppe mit Kristóf Viktória angefertigt hatte. Die Schüler von Kocsorné Bernadett zeigten, wie man mit selbsterstellten Präsentationen die Mittelstufenprüfung für das Deutsche Sprachdiplom (DSD I) bestehen kann. Man konnte auch am Deutschland-Quiz teilnehmen oder das Rezepte-Spiel spielen und als Preis eine Einladung zum Essen am Buffet gewinnen. Denn die acht auserwählten Schüler, die in der Gruppe von Marina Flanderka und Darvasné Cecilia mitarbeiten durften, hatten den ganzen Morgen gekocht und gebraten: Pudding in vier verschiedenen Farben (schwarz, rot, gold natürlich und umweltbewusst grün), Hunderte von Nürnberger Würstchen und Kartoffelsalat nach traditioneller Art (das heißt ohne Mayonnaise, aber er schmeckte trotzdem!!!) sowie einen speziellen bayerischen scharfen Käse: Obazda.

Abschließen sollte der Abend mit einer deutschen Disko. DJ Bereczki Zoltan ließ ab 19.00 Uhr in der Aula die Wände wackeln. Aber er brauchte über eine Stunde, bis die ersten Schüler nach dem anstrengenden Tag wieder so munter waren, dass sie sich auf die Tanzfläche wagten. Dafür wollten sie dann am Schluss aber gar nicht mehr gehen. Mit einer rockigen Version der deutschen Nationalhymne fand der Abend dann schließlich einen würdigen Abschluss.

Leider waren insgesamt weniger Gäste da als erwartet. Besonders freute uns der Besuch des Bürgermeisters von Mezöberény. Von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, die die Prüfungen am PSG organisiert und die Schule mit Unterrichtsmaterialien und technischen Geräten unterstützt, waren aus Budapest und Pécs die beiden Fachberater Holger Wendtland und Ursula Mählis gekommen. Sie äußerten sich dem Schulleiter Szilágyi Tibor gegenüber sehr anerkennend über die gute Arbeit, die im Bereich Deutsch an der Schule geleistet wird.

Unser Dank gilt dem Kunstlehrer Pócs Józef, der das Logo für den Tag entwarf. Wir danken allen Sponsoren, ohne die der Deutsche Tag nicht möglich gewesen wäre. Die Szőke und Társai GmbH, Kállai Zoltán und Kopirex – Urbancsek Zoltan trugen mit Sachspenden für die Arbeitsgruppen und das Buffet zum Gelingen des Tages bei. Besonders bedanken wir uns für die großzügige finanzielle Unterstützung durch die Henkel Ungarn GmbH aus Körösladány.

Danach befragt, was ihnen am Deutschen Tag am besten gefallen habe, antworteten die meisten der befragten Schüler am nächsten Morgen natürlich ganz wie erwartet: das deutsche Essen!!!

Wolfgang Marek

„Német nap” a mezőberényi Petőfi Sándor Gimnáziumban

Egy egészen különleges napként élték meg május utolsó napját a Petőfi Sándor Gimnázium tanulói. A „Német napon” a két tanítási nyelvű ág kilencedikes és tizedikes osztályai számára nyílt meg a lehetőség, hogy a megszokottól eltérő módon ismerkedjenek meg azzal az országgal, melynek nyelvét tanulják. Különböző csoportokban dolgozva mintegy 125 tanuló foglalkozott más-más témákkal, mint például német ételek, német zene, német költemények, karikatúrák, s ezen túl még nyolc egyéb témával.

A gimnázium német nyelvi munkacsoportja a tanév kezdete óta tervezte és készítette elő ezt a napot. A tanulók tetszés szerint kiválaszthatták, melyik munkacsoportban dolgoznának szívesen… s láss csodát, több mint nyolcvan százalékuk a „Német ételek” témakör mellett döntött. Mivel azonban nem mindegyikük tudott főzni, a többi munkacsoportba is jutott elegendő jelentkező. Az egyik csoport Kovács Anett tanárnő segítségével feldíszítette a kollégium auláját német zászlókkal és plakátokkal, míg egy másik csapat az új tanulói laptopokkal dolgozott. Ők Kiss Timea tanárnő vezetésével power-point prezentációt készítettek Mezőberényről és a PSG-ről. Ezalatt Süle Gabriella tanárnő és ifjú munkatársai a gimnázium négy partnervárosáról - partneriskolájáról készítettek prezentációt. Darvas Gábor tanár úr csoportjában német recepteket dolgoztak át szobaméretű társasjátékká, mialatt Pocsai Judit tanárnő irányításával Németországról szóló interaktív vetélkedőt állítottak össze a tanulók.

Egy másik teremből a kórus hangja hallatszott, amint éppen a német dalokat gyakorolják. Egy egészen más műfajhoz, nevezetesen egy közkedvelt német raphez forgatott magával ragadó videoklipet Lévainé Rindzák Anett tanárnő munkacsoportja.

De az irodalom sem maradhatott ki. A tanulók által írott színdarab Bata Emília tanárnő rendezésében került színpadra. Az iskola ifjú költőnői Wolfgang Marek tanár úr irányításával saját költeményeket írtak, melyek ihletadó témája a nyár volt.

Délután a tanulók munkájuk eredményét a kollégium aulájában mutatták be a közönségnek. Szilágyi Tibor igazgató úr köszöntője után magyar és német nyelven a programot Szabó Ila tanárnő ismertette, aki nemcsak a PSG-ben, hanem neves fesztiválokon is lelkesíti a publikumot. A technika nem működött mindig tökéletesen és néhány tanuló egy kicsit izgult nagy közönség előtt fellépni. A prezentációk legnagyobb sikerét Marina Flanderka tanárnő színjátszó csoportjának előadása és a videoklip bemutatása aratta. Mindkettőt hatalmas tapssal jutalmazta a nézősereg.

A produkciók után megtekinthették a vendégek az aulában kiállított karikatúrákat, melyeket Kristóf Viktória tanárnő „Karika-Tour” csoportja készített. Kocsorné Kovács Bernadett tanárnő diákjai megmutatták, hogyan kell saját készítésű prezentációkkal a DSD középfokú nyelvvizsgán sikeresen helyt állni. Akik kedvet kaptak, játszhattak az országismereti vetélkedőn, vagy a recept-játékon, nyereményül meghívást kaptak a német büfébe. Hiszen nyolc arra érdemes tanuló egész délelőtt sütött-főzött Marina Flanderka és Darvasné Dorner Cecília tanárnők szakmai irányítása alatt. Négy különböző színű pudingot főztek: „étcsoki-feketét”, pirosat és aranyszínűt, s ráadásként környezettudatos-zöldet. Az éhező vendégek száz nürnbergi kolbásszal, hagyományos, majonézmentes krumplisalátával (ami anélkül is ízlett!) valamint egy különleges bajor csípős sajtfélével, obazdával csillapíthatták éhségüket.

Az este természetesen német diszkóval zárult. DJ Bereczki Zoltán este héttől rengette az aula falait jobbnál jobb zenékkel, de majd egy óra is eltelt, mire a fárasztó nap után az első táncosok a parkettre merészkedtek. A buli végeztével azonban alig lehetett őket onnan elcsalogatni. A német nemzeti himnusz rockfeldolgozása jelentette az este méltó zárását.

Nagyon örültünk, hogy Mezőberény polgármestere, Siklósi István úr ellátogatott rendezvényünkre. A „ZFA”-tól, mely intézmény a PSG-ben a DSD nyelvvizsgákat szervezi, ezen kívül iskolánkat tanítási anyagokkal és technikai eszközökkel támogatja, mindkét szakmai tanácsadó, Holger Wendtland és Ursula Mählis is megtisztelte jelenlétével rendezvényünket. Igazgató úrnak, Szilágyi Tibornak mindketten nagyon elismerően nyilatkoztak az iskolában folyó német nyelvoktatásról.

Köszönet illeti támogatóinkat, akik nélkül a „Német nap” nem jöhetett volna létre. A Szőke és Társai Kft, Kállai Zoltán és a Kopirex – Urbancsek Zoltán járultak hozzá tárgyi adományokkal a büfé munkájához és a nap sikeréhez. Kiemelt köszönettel tartozunk a körösladányi Henkel Magyarország Kft. nagyvonalú anyagi támogatásáért.Köszönjük Pócs József tanár úrnak, hogy megtervezte a nap logóját.

Végül megkérdeztük, mi tetszett a „Német napon” a legjobban, a tanulók többsége várakozásunknak megfelelően az alábbi választ adta: a német ételek!

Wolfgang Marek és Pocsai Judit

 


Verseny a Debreceni Tudományegyetemen

Wir in Mitteleuropa – Woche der Interkulturalität címmel indított rendezvénysorozatot a Debreceni Tudományegyetem Germanisztika Intézete, amelynek egyik állomása egy középiskolai német nyelvi vetélkedő volt 2011. május 4-én. A vetélkedő a Kebab Connection című német filmre épült, amely szórakoztató formában mutatja be a Németországban élő különböző nemzetiségű fiatalok mindennapjait. Diákjaink keresztrejtvényt, kvízt és szituációs feladatot oldottak meg a verseny során.
A vetélkedőre két csapattal neveztünk:

  • 10. évfolyam: Bene Krisztina, Hermann Stefánia, Kovács Zoltán Lehel, Nyeste Katinka (10.b)

  • 11. évfolyam: Hajnal Alexandra (11.c), Modolo Ákos, Sódar Éva (11.b)

és mindkét csapat saját kategóriájában a második helyezést érte el.

Gratulálunk!


EU-Parlamentssitzung am Sándor-Petőfi-Gymnasium in Mezöberény

Anlässlich der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2011 versucht die Deutsche Botschaft in Budapest ungarischen Deutschlernern die Gremien der Europäischen Union näher zu bringen. In einer simulierten EU-Parlamentssitzung sollten Schülerinnen und Schüler der 12 Klassen des bilingualen Zweiges des Sándor-Petőfi-Gymnasiums die Arbeitsweise von EU-Abgeordneten hautnah erleben.

Dazu waren Frau Anita Pöltl und ihre Kollegin Carolin Schäfer aus Budapest nach Mezöberény gekommen. Die Schüler der Klassen 12 B und C waren von ihren Zivi-Lehrern Gábor Dorvas, Viktória Kristóf, Judit Pocsai und Wolfgang Marek im voraus über die sieben im gegenwärtigen EU-Parlament vertretenen Parteien informiert worden. Nun galt es, sich schnell in kleine Gruppen aufzuteilen, die diese jeweiligen Parteien in der Parlamentsdebatte vertreten sollten. Nach einigem Hin und Her saßen die Gruppen schließlich beisammen und konnten sich ihrer Aufgabe widmen. Thema der simulierten Sitzung sollte aus aktuellem Anlass die Frage des baldigen Atomausstiegs sein. Dazu waren drei Standpunkte vorgegeben:

  • Sofortiger Ausstieg und Ersatz der Atomenergie durch erneuerbare Energien

  • Mittelfristiger Ausstieg unter weiterer Nutzung der Atomenergie bis genügend Ersatz gefunden wird

  • Weitere Nutzung der Atomenergie zusammen mit anderen Energiequellen.


Die verschiedenen Schülergruppen bekamen nun die Internetadressen der jeweiligen EU-Fraktion sowie der ungarischen Partei, die in dieser Fraktion vertreten ist. Sie sollten sich über deren energiepolitische Programme informieren und dann dazu ein kurzes Statement abgeben. Bei dieser Gelegenheit kamen auch die kürzlich an der Schule eingetroffenen Schülerlaptops zum Einsatz. Die Verbindung zum Internet war in Kürze hergestellt und die Schüler konnten die entsprechenden Infos abrufen.

Ein bisschen problematisch wurde es dann, als die einzelnen Parteien ihre Standpunkte vorstellen sollten. Nicht alle Parteimitglieder waren wirklich redegewandt, so dass die Debatte teilweise etwas ins Stocken geriet. Nach einer kurzen Pause sollten die verschiedenen Standpunkte noch einmal diskutiert und dann über die zukünftige Energiepolitik der Europäischen Union abgestimmt werden. Die Grünen, die erwartungsgemäß für den sofortigen Ausstieg plädierten, konnten in der einen Gruppe die anderen Parteien nicht überzeugen, so dass sie sich auf einen Kompromiss einlassen mussten. In der anderen Gruppe verlief die Diskussion völlig anders, so dass hier in der Simulation der sofortige Ausstieg mit großem Konsens beschlossen wurde. Belebend wirkte sich auf die Diskussion die Anwesenheit einiger deutscher Schüler aus Gronau aus, denen dieses Thema von zu Hause aus sehr bekannt ist. Sie zeigten sich als sehr gut informiert und diskussionsfreudig.

Am Ende durfte der Fachschaftsberater Wolfgang Marek einige von der Botschaft mitgebrachte kleine Geschenke verteilen. Die Schülerinnen und Schüler, die sich durch Rede- und Diskussionsfreudigkeit von den eher stummen Hinterbänklern positiv abgehoben hatten, konnten so mit einer kleinen Anerkennung belohnt werden.

Insgesamt konnte man die Simulation als gelungen bezeichnen, wobei Argumentations- und Diskussionsfähigkeiten, die die Teilnahme an demokratischen Prozessen ermöglichen, sicherlich noch weiter entwickelt werden müssen.

Wolfgang Marek

 

   

2011. május 5-én a budapesti Német Nagykövetség két kulturális referense, Anita Pöltl és kolléganője, Carolin Schäfer látogatott el iskolánkba, hogy a 12. évfolyam magyar-német két tanítási nyelvű ágában tanuló diákoknak rendkívüli órát tartson az Európai Parlament működéséről, német nyelven. A program apropóját a magyar EU-elnökség adta, a témája pedig az EU energiapolitikája volt.

A 12. b és c osztály tanulói két csoportban dolgoztak párhuzamosan. A három órás rendezvény első órájában általános felvilágosítást kaptak az EU parlament pártjairól, azok frakcióiról és ezután tetszés szerint megalakíthatták ezeket a pártokat, majd csoportos kutatómunkában tanulói laptopok segítségével utánajárhattak az adott párt energetikai szemléletének, programjának és jövőbeni terveinek. A diákoknak a nemzetközi aktualitással bíró témát a források segítségével a következő három lehetőség alapján kellett véleményezni:

  • az atomenergia azonnali kiváltása megújuló erőforrások által

  • az atomenergia középtávon megvalósítandó kiiktatása, amíg elegendő egyéb forrás nem áll rendelkezésre

  • az atomenergia és egyéb energiaforrások párhuzamos használata


A program második órájában egy EU parlamentet szimuláló játékban hivatalosan bemutatták a többi pártnak energiapolitikai programjukat és lehetőségük volt kérdéseket feltenni, vitázni valamint érvekkel meggyőzni a többi párt képviselőjét a saját álláspontjukról. Az ülés szünetében a párttagok megvitathatták a hallottakat és újragondolhatták a saját elképzeléseiket. A szünet után kézfeltartásos szavazással döntötték el, hogy melyik energetikai módszert tartják megvalósíthatónak a jövőben.

Az ülés végén azok a pártképviselők, akik határozott fellépésükkel képviselték pártjuk nézeteit, ajándékot kaptak a nagykövetség munkatársaitól.

Kristóf Viktória

 

 

 

 


Poszterkészítő pályázat

Gimnáziumunk 10. D és 11. B osztályos tanulói a közelmúltban egy nemzetközi poszterkészítő pályázaton vettek részt.

A közös munka februárban kezdődött, amelybe többen is bekapcsolódtak. A jeruzsálemi Yad Vashem Intézet és a budapesti Holokauszt Emlékközpont közös pályázatán a feladat egy olyan poszter vagy plakát elkészítése volt, amely a holokausztról diákszemmel fogalmaz meg üzenetet. Csapatunk a Békés megyei embermentést választotta témául, formabontó módon pedig digitális poszter elkészítésére vállalkoztunk. A csapat 2011. április 9-én, egy nemzetközi konferencia kereteiben be is mutathatta Budapesten a munkáját, ahol háromnyelvű poszterünk nagy sikert aratott.

A csapat tagjai:

  • Domokos Adrián, Karajos András, Pálfi Judit, Róth Gergő 10. D,

  • Becher Kristof, Morvai Kinga és Simon Laura 11. B

osztályos tanulók.

Segítő tanár: Komódi Andrea.


Cikk az iskoláról

A Békés Megyei Hírlap 2011.02.17-i számában megjelent cikk ide kattintva olvasható.
 


A kémia éve

Gimnáziumunk kapcsolódott ahhoz a felhíváshoz, mely szerint látványos kísérletek bemutatásával emlékezzünk a kémia évére.
Azért ez az év lett a kémia éve, mert 100 évvel ezelőtt Madam Curie ekkor kapta meg a kémiai Nobel díjat.


A kísérletek a "Tűzzel vizet- vízzel tűzet " téma köré csoportosultak.
A rendezvényt 2011. január 23-án 13:30-15:00 időpontban tartottuk a kémia előadóban.


A kiválasztott diákok belépőként a tudosnőhöz kapcsolódóan végzett kutatómunka produktumát adták át.
A készült fotók alapján úgy gondoljuk sikeres érdekfeszítő látványban volt része valamennyi résztvevőnek.

 


Vacsora négyszer

A magyar kultúra napján a kollégium színjátszó szakköre egy rövid színdarabot adott elő "Vacsora négyszer"címmel. Az erről készült képek itt láthatók.


Spar maraton

Egy nap, 42 km, szakadó eső, de megcsináltuk!


2010. szeptember 26-án rendezték meg a 25. SPAR BUDAPEST NEMZETKÖZI MARATONT, Magyarország legnagyobb futórendezvényét, melyen a mi kis iskolánk is képviseltette magát.
5 fős csapattal vágtunk neki EKIDEN váltóban a maratoni távnak. Ez azt jelenti, hogy a 42 km-t egy 5 fős csapat chipes váltással teszi meg.
 

Szekeresné Szilágyi Zsuzsa Tanárnő rajtolt, 12,5 km-t futott. Őt követte Zöldhegyi Arnold 13.B a maga 10 km-vel, Kovács Péter 12.C 6,1 km-t teljesített, Tóth Anikónak 13.C 4.9 km jutott, a befutó Zolnai Péter 13.A 8,7 km után, 3 óra 26 perc 13 másodpercnél érkezett a célba.
Mindenki a vártnál jobban teljesített, így 318 csapatból a 42. helyen végeztünk.


Összességében a verseny nagyon jó hangulatban telt, a szakadó eső ellenére hatalmas élmény volt a szurkoló tömegben, zenével és a sok sportolóval együtt futni Budapest belvárosában és a Duna két partján.
Nem csak a csapat képviselte a PSG-t : Igazgató Úr is teljesítette a MARATONKA névre hallgató távot.
A futás után, természetesen jól megérdemelt jutalomként a „mekiben” salátázott a csapat.
Remélem jövőre is megyünk?!

Tóth Anikó 13.C